Glossar - A
1. Bergmännische Tätigkeit zur planmäßigen Hereingewinnung von Rohstoffen.
2. Bezeichnung für den Teil des Grubengebäudes, in dem der Rohstoff gewonnen wird.
Ist abhängig von einer Reihe von ökonomischen Faktoren wie allgemeines Preisniveau, Stand der
Fördertechnik und Größe der Lagerstätte. Sie variiert, so dass ein Vorkommen bauwürdig wie
auch bauunwürdig werden kann. Mit zu berücksichtigen sind gleichfalls die ökologischen Faktoren,
die einen immer größeren Anteil an der Beurteilung einer Lagerstätte einnehmen.
Abteufen

Bergmännischer Ausdruck für das Herstellen senkrechter Hohlräume (siehe Schächte) zur
Erschließung von Lagerstätten.
Kohle, die durch Spezialbehandlung ein fein verteiltes Porensystem mit hoher innerer
Oberfläche erhält. Aufgrund der damit verbundenen Erhöhung des Absorbtionsvermögens wird Aktivkohle insbesondere
zur Reinigung von Gasen eingesetzt.
Bergmännische Bezeichnung für den Lagerstättenteil oder den Grubenbau, der nach der
Gewinnung des Rohstoffes verbleibt.
Prozess der Rückführung der Steinkohlenförderung an die Absatzmöglichkeiten und damit
verbundener Belegschaftsabbau.
Anschlussbergwerk
Anschluss neuer Grubenfelder an ein produzierendes Bergwerk. Das Anschlussbergwerk erhält
eigene Seilfahrteinrichtungen, Materialförderung, Wetterführung und Energieverteilung. Die Kohleförderung und die
Aufbereitung verbleiben am alten Standort.
Nicht brennbare Bestandteile in Gew.-% im Brennstoff. Bezogen auf ein Steinkohlenflöz liegt der
Wert meist unter 12%. Der Aschegehalt bildet zusammen mit dem Wassergehalt den Ballastgehalt.
Mechanische oder chemische Behandlung bergbaulicher Rohstoffe zu einem marktfähigen Produkt. Im
Steinkohlenbergbau erfolgt die Aufbereitung der Rohkohle u. a. durch Nutzung der Schwerkraft bei unterschiedlicher Dichte der
zu trennenden Bestandteile.
Stützelemente zum Offenhalten bergmännischer Hohlräume.