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Many Szejstecki: Seine Ausstellung "Blicke in eine unsichtbare Welt" wandert(Juni 2004)

Essen, Juni 2004 - Nach seiner Ausstellung im Deutschen Museum München stellt der Künstler Many Szejstecki aus Gelsenkirchen nun seine Werke im Erlebnisbergwerk Merkers vom 9. Juni bis zum 10. September 2004 aus.

Anschließend werden seine Werke anläßlich der 44. Wissenschaftlichen Fachtagung des Deutschen Markscheider-Vereins, der sein 125-jähriges Bestehen feiert, an der Technischen Fachhochschule Georg Agricola in Bochum vom 15. bis 18. September zu sehen sein.
Szejstecki hat als Bergmann fast 40 Jahre im Steinkohlenbergbau des Ruhrreviers unter Tage gearbeitet. Portraits der Bergleute und Zeichnungen ihrer Arbeitswelt stammen aus dieser Zeit.
Er experimentiert gerne und probiert alle zeichnerischen und grafischen Techniken durch. Nach den Zeichnungen kamen Radierungen, von denen ein ganzes Werk entstanden ist. Many Szejstecki ist der typische Autodidakt, der sich alles selbst beibrachte.

Schon bald treten die für Manys Sichtweise typischen netzartigen Konstruktionen auf. Mit ihnen macht er den Raum sichtbar und kann die Dinge dahinter aufzeigen. In großformatigen Zeichnungen präsentiert er das Ruhrgebiet aus der Vogelperspektive und der für ihn so kennzeichnenden Fischperspektive. Dabei legt er auch die vom Bergbau geschaffenen Wege, Schächte und Strecken frei und entwickelt so seine "Bergbaupanoramen".

Was liegt näher, als seine Werke in der Bergbau-Abteilung des Deutschen Museums zu präsentieren. Seine Methodik und die mittlerweile völlig im Computer kreierten Zeichnungen basieren auf Techniken der Vermessung und Datenverarbeitung, wie sie im Bergbau Anwendung finden und fortentwickelt werden. Wie dies funktioniert und Szejsteckis Werke entstehen, auch hierüber wird in der Ausstellung informiert. Zusammen mit seinen Untertage-Skizzen, die er ebenfalls digital bearbeitet und neu komponiert hat, gewährt er dem Besucher "Blicke in eine unsichtbare Welt".

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