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Weltenergierat warnt vor zunehmenden Energieversorgungsrisiken

EEFA-Studie

Der Weltenergierat Deutschland warnt vor zunehmenden Problemen für die Energieversorgungssicherheit in Deutschland. Er stützt diese Warnung auf eine neue, in seinem Auftrag vom renommierten EEFA-Institut, Münster/Berlin, erstellte Untersuchung „Sicherheit unserer Energieversorgung - Indikatoren zur Messung von Verletzbarkeit und Risiken“, die am 10. Juni 2010 im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft öffentlich vorgestellt wurde...

Mit dieser Untersuchung wird erstmals ein umfassendes Messkonzept für die volkswirtschaftlichen Versorgungs- und Verletzbarkeitsrisiken im Energiebereich entwickelt, was bei der Präsentation von zahlreichen Fachleuten u. a. von der Internationalen Energie-Agentur, der EU-Kommission, der zuständigen Bundesministerien und der Energiewirtschaft ausdrücklich begrüßt worden ist.

Die Untersuchung zeigt im empirischen Teil, dass diese Risiken in Deutschland
- in den letzten Jahren erheblich zugenommen haben,
- größer sind als in etlichen anderen bedeutenden Industrieländern (wie z.B. Franreich oder den USA) und
- weiter zunehmen werden, wenn es bei den bisher gültigen energiepolitischen Weichenstellungen bleibt.

Um die weitere Zunahme der Versorgungs- und Verletzbarkeitsrisiken in Deutschland zu begrenzen, wäre ein Bündel von energiepolitischen Maßnahmen erforderlich. Zu den möglichen Maßnahmen, mit denen sich diese Risiken wirksam dämpfen lassen, gehört neben einer Verlängerung von Kernkraftwerkslaufzeiten u. a. auch die längerfristige Nutzung heimischer Kohle unter Einschluss eines Sockelbergbaus, so die Befunde der EEFA-Untersuchung.

Die komplette Untersuchung sowie ein Summary und die Pressemitteilung des Weltenergierats Deutschland sind abrufbar unter www.weltenergierat.de.
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