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"Über Unter Tage - Fotografien aus der Grube" von Ursel Maxisch und Norbert Jaekel verlängert

Jetzt bis auf weiteres in der Bergbauabteilung des Deutschen Museums München zu sehen

Ausstellung

Jede Region wird durch seine Menschen geprägt. Im Ruhrrevier waren und sind es vor allem die Bergleute, die diesem ein Gesicht geben – und zwar ein sehr menschliches.

Ursel Maxisch hat gemeinsam mit Norbert Jaekel die dem normalen Bürger in der Regel verschlossene Welt der Bergleute aufgesucht und deren untertägige Arbeitsumgebung fotografisch dokumentiert. Dabei hat sie auf Scheinwerfer und Blitzlicht verzichtet. So, nur mit dem vorhanden Licht der Grubenlampen und Neonröhren, konnte ein hohes Mass an Authentizität der Bilder erreicht und die Stimmung vor Ort eingefangen werden.

In der Bergbauabteilung des Deutschen Museums München runden die Bilder der Ausstellung in nahezu idealer Weise den Gang durch das Anschauungsbergwerk ab.

Werden zunächst die Techniken der Gewinnung von Erz, Salz und Kohle in einem szenischen Untertageambiente vorgestellt, so gewinnen diese Methoden durch die Fotografien eine Lebendigkeit, als wenn der Betrachter wirklich bei den Bergleuten wäre. Ihre Fotografien sind Momentaufnahmen von einer emotionalen Intensität, wie sie nur noch bei einer realen Grubenfahrt übertroffen werden könnte.

Ausgehend von den Fotografien für ihre Examensarbeit an der Fachhochschule Düsseldorf im Fach Grafik Design / Fotografie in 2001 hat Ursel Maxisch bei weiteren Grubenfahrten ihren Fundus vergrößert. 2002 wurde „Über Unter Tage – Fotografien aus der Grube“ im Gasometer Oberhausen gezeigt. Die hier gezeigten Aufnahmen stammen aus den Befahrungen 2000 bis 2003. Auf der Homepage sind einige Motive zu sehen.

Ihre Bilder wurden auch im Pixelprojekt-Ruhrgebiet 2004, dem digitalen Gedächtnis des Ruhrgebietes im Internet, aufgenommen.
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