Gesamtverband Steinkohle

Chronik ... Von den Anfängen bis heute (1990 - 1999)

01.01.1990
Zusammenschluss von Steinkohlenbergbauverein, Bergbau-Forschung und Westfälische Berggewerkschaftskasse zur Deutschen Montan Technologie (DMT).
18.06.1990
Zwischenbericht der Mikat-Kommission: Lebens- und leistungsfähiger Steinkohlenbergbau mit mindestens 50 Mio. t in 2005 [Mehrheitsvotum] bzw. 35 Mio. t [Minderheitsvotum]
11.11.1991
Kohlerunde mit Kohlekonzept 2005: Rückführung der Förderung von 70 auf 50 Mio. t in 2000/2005 mit politischer Flankierung der Zielmengen
11.12.1991
Energiekonzept der Bundesregierung
28.12.1993
Neue EGKS-Beihilferegelung (bis 2002)
19.07.1994
Artikelgesetz und Viertes Verstromungsgesetz: Feste Finanzplafonds 1996 bis 2000; Degression ab 2001
11.10.1994
Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Kohlepfennig
12.12.1995
Fünftes Verstromungsgesetz: Finanzierung der Verstromungszuschüsse über den Bundeshaushalt
13.03.1997
Kohlepolitische Vereinbarung: Rückführung der Kohlehilfen auf 5,5 Mrd. DM in 2005, Zusammenfassung der Hilfen für Absatz und Stilllegungen zu einem Gesamtplafond ab 1998, Verringerung der Zahl der Bergwerke bis 2000 um vier, bis 2005 Stilllegung von weiteren 3 - 4 Bergwerken, Abbau der Belegschaft bis 2005 auf 36 000, Förderung 2005 bei rd. 30 Mio. t.
27.03.1997
Mit Schließung des Bergwerks Sophia Jacoba Einstellung der Kohleförderung im Aachener Revier
17.12.1997
Gesetz zur Neuordnung der Steinkohlesubventionen (Steinkohlenbeihilfegesetz)
15.08.1998
Übernahme der Saarbergwerke AG durch die RAG Aktiengesellschaft
01.10.1998
Umfirmierung der Ruhrkohle Bergbau AG in Deutsche Steinkohle AG (DSK)
01.01.1999
Übernahme der Preussag Anthrazit GmbH durch die RAG Aktiengesellschaft
29.11.1999
Beschluss der RAG, die Förderung bis 2005 auf 26 Mio. t zu reduzieren
01.12.1999
Umwandlung des Unternehmensverbandes Ruhrbergbau zum Unternehmensverband Steinkohlenbergbau (UVSt)