Glossar - H
Bergmännische Bezeichnung für die über dem Flöz liegenden Gebirgsschichten.
Wärmemenge, die bei der Verbrennung von Brennstoffen technisch verwertet werden kann.
Hobel

Ein zwangsgeführtes Gewinnungsgerät das mit einer Kette an der Kohlenfront im Streb
entlanggezogen wird und mit Meißeln die Kohle aus dem Flöz herausschält.
Koks, der im Hochofen zur Erschmelzung von Eisenerz verwendet wird. Beim Hochofenkoks wird besonderer
Wert auf Stückigkeit (Korngröße) und hohe Festigkeit gelegt.
1969 abgeschlossene Rahmenvereinbarung zwischen Ruhrkohle AG und denjenigen deutschen Stahlunternehmen,
die ihr Bergbauvermögen in die Ruhrkohle AG einbrachten. Der Vertrag verpflichtete die Stahlindustrie, ihren Kohlenbedarf (Kokskohle
und Koks) aus deutscher Steinkohle zu decken. Zugleich verpflichteten sich die Bergbauunternehmen zur bedarfsgerechten Lieferung
der benötigten Mengen (Bedarfsdeckungsvertrag). Vorgesehene Laufzeit bis Ende 1998, 1985 bis Ende 2000 verlängert. Ende 1998 im
Einvernehmen der Vertragsparteien durch bilaterale Verträge abgelöst.