Verantwortlich handeln. Perspektiven schaffen.

Kapitel 2
Das Bergwerk Auguste Victoria - zu jeder Zeit ein verlässlicher Partner

Die Entwicklung – das Entstehen der ersten Schachtanlage

Seit dem Bestehen wurden viele technische Neuerungen auf dem Bergwerk erprobt und eingesetzt. Dies begann bereits mit dem Abteufen der ersten Schächte.

Am 14. Oktober 1899 beschloss der Grubenvorstand den „Bau einer Zwillingsschachtanlage von zwei Doppelschächten“, ungefähr 5 km nordöstlich vom Dorf Marl – heute Hüls – entfernt. Die Abteufarbeiten auf Schacht 1 und Schacht 2, die einen Durchmesser von 6,7 m bzw. 9 m erhalten sollten, wurden nach dem im Ruhrbergbau bewährten Senkschachtverfahren auf dem Zweckel-AV-Sattel durchgeführt.

Im September 1901 brach Wasser ein. Die Abteufarbeiten wurden daraufhin vorerst eingestellt und man beschloss, die Arbeiten im Gefrierverfahren auf Schacht 2, der daraufhin in Schacht 1 umbenannt wurde, fortzuführen. Der ehemalige Schacht 1 wurde aufgegeben. Nie zuvor war das Gefrierverfahren im Ruhrbergbau in derart mächtigem Schwimmsand, wie er auf Auguste Victoria vorgefunden wurde, angewendet worden. Im Februar 1902 wurden die Bohrarbeiten auf Schacht 1 aufgenommen. Anfang des Jahres 1904 wurde mit dem Abteufen des neuen Schachts 2 in rund 80 m Entfernung von Schacht 1 begonnen. Nach der Fertigstellung einer Koksofenbatterie wurde im Jahr 1908 der erste Koks am Standort AV 1/2 erzeugt.

Nächstes Kapitel

Kapitel 3

Umweltschutz