Gesamtverband Steinkohle e. V. - Jahresbericht Steinkohle 2015

Kapitel 1
Rahmenbedingungen

Arbeitsschutz

Im Jahr 2014 war nach einem lange rückläufigen Trend erstmals wieder eine Steigerung bei der Unfallkennziffer (Arbeitsunfälle je Million geleisteter Arbeitsstunden) bei der RAG zu verzeichnen. Unter Tage stieg die Quote auf 8,62 (Vorjahr 5,67), für alle unter Bergaufsicht stehenden Unternehmensteile auf 4,91 (3,30). Untersuchungen des Unternehmens haben gezeigt, dass es hierbei keine Besonderheiten oder Auffälligkeiten gegeben hat. Vielmehr ist im Steinkohlenbergbau mittlerweile ein so hohes Arbeitsschutzniveau erreicht worden, dass nicht jährlich neue Bestmarken erreicht werden, wohl aber Bewegungen im statistischen Schwankungsbereich auftreten können. Im Verhältnis zum Durchschnitt in der gewerblichen Wirtschaft – hier belief sich die Unfallquote im Jahr 2014 auf 14,88 – sind die Werte des Steinkohlenbergbaus weiterhin sehr gut. Insgesamt zeigt sich, dass die Maßnahmen im Arbeitsschutz greifen. Die Ergebnisse des Jahres 2014 bestärken die RAG darin, den beschrittenen Weg mit dem ausgegebenen Ziel „null Unfälle“ konsequent weiterzuverfolgen.